Verein Thurgauer Hebammen
Der Verein Thurgauer Hebammen besteht seit 2014 und zählt aktuell über 60 Mitglieder. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegen aussen und gibt dem breit gefächerten Berufsbild ein einheitliches Gesicht.
Präsidium
Andrea Weber
Vizepräsidium und Hotline
Manuela Steiner Furter
Aktuarin
vakant
Finanzen
Angela Schönholzer
Spitäler kantonal
Simone Duckert
Frühe Kindheit
Janine Berchten
Unser Wirken
Die Vereinsmitglieder treffen sich viermal jährlich zu einer Vereinssitzung.
Die Vereinssitzungen dienen als Plattform für:
- den interprofessionellen Austausch
- den Informationsfluss zwischen Schweizerischem Hebammenverband (SHV), Sektion und Verein
- die politische Arbeit
Sitzungsdaten
02.03.2026 GV um 18.30 Uhr, Restaurant «Goldener Dachs», Weinfelden
02.03.2026 Vereinssitzung um 19.45 Uhr, Restaurant «Goldener Dachs», Weinfelden
04.05.2026 Vereinssitzung online, 19.00-21.00 Uhr
22.09.2026 Vereinssitzung online, 19.00-21.00 Uhr
23.11.2026 Vereinssitzung 19.00-21.00, Restaurant «Goldener Dachs», Weinfelden
Vermittlungshotline
Der Verein betreibt eine Vermittlungshotline und garantiert allen im Kanton Thurgau wohnhaften Familien eine Hebammenbetreuung ab Spitalaustritt.
Kantonale Projekte
Interprofessionelle Vernetzung
Hebammen arbeiten während der Perinatalzeit in einem breiten interprofessionellen Setting mit unterschiedlichen Akteuerinnen und Akteuren partnerschaftlich zusammen. Dazu gehören bspw. die kantonalen und ausserkantonalen Spitäler, die kantonalen Mütter- und Väterberatungsstellen (Perspektive TG und Conex familia) oder das Perinatalzentrum TG. Im Bereich der Gynäkopsychiatrie sind für den ambulanten Bereich die Gynäkopsychiatrie TG und die Eltern-Kind-Station der Spital Thurgau AG zu nennen.
Für eine möglichst hohe Chancengleichheit im Bereich der Frühen Kindheit vernetzen sich die Hebammen im kantonalen Netzwerk «Guter Start ins Kinderleben (GSIK)».
Links:
Online- Übergaberapport Hebamme Mütter- und Väterberatung der Perspektive TG
Hier haben Hebammen die Möglichkeit den Einschätzungsbogen über ein allfälliges Risiko für das Kind online auszufüllen und das Dokument dann anschliessend zu Dokumentationszwecken herunterzuladen.
Im Weiteren können die Personendaten von den Eltern und dem Kind datengeschützt an die kantonalen Mütter- und Väterberatungsstellen übermittelt werden.
Departement für Finanzen und Soziales, Kanton Thurgau
Der Verein Thurgauer Hebammen vertritt die Interessen der Hebammen innerhalb des Kantons Thurgau bei Anlässen und Fachtagungen. Dazu gehören interprofessionelle Austauschgefässe wie der Gesundheitsgipfel und die Fachtagung Gesundheitsförderung und Prävention.
Kantonale Frühe Förderung
Im Rahmen des Konzepts Frühe Förderung Kanton Thurgau ist der Verein Teil der Kantonalen Fachgruppe Frühe Förderung. Die Gruppe bestehend aus Akteuren der Frühen Förderung. Diese wird von der Fachstelle für Kinder-, Jugend- und Familienfragen (KJF) des Departementes für Erziehung und Kultur zweimal jährlich eingeladen. Im Zentrum stehen der fachliche Austausch und die Vernetzung. Die Themen sind vielfältig und reichen von alltagsintegrierter Sprachbildung über die Prozessüberprüfung von Notfallplatzierungen bis hin zu Inputs zur Datenerhebung in den einzelnen Organisationen.
Asylprojekt
Der Verein Thurgauer Hebammen hat sich zum Ziel gesetzt, die Aufmerksamkeit auf die Qualitätsentwicklung betreffend Hebammenbetreuung im Migrationsbereich zu legen. In einem ersten Schritt hat eine vom Verein gegründete Arbeitsgruppe im Jahr 2022 einen Leitfaden für die Vereinsmitglieder, sowie die Unterkünfte im Asylbereich im Kanton Thurgau erstellt, welche die Prozesse im Umgang mit Familien mit Migrationshintergrund vereinfachen und vereinheitlichen. Für jede Asylunterkunft ist nun eine Hebamme des Vereins Ansprechperson und arbeitet eng mit den zuständigen Betreuer*innen zusammen. Im Jahr 2023 wurden im Rahmen des Projekts erstmals 19 Wöchnerinnen im Asylprozess betreut.
Nachwuchsförderung
Seit 2017 können wir vom Kanton Thurgau finanzierte Praktikumsplätze für Hebammenstudierende mit zivilrechtlichem Wohnsitz im Kanton TG anbieten.
Das ist schweizweit ein einmaliges Projekt.